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BlendedVET – Erstellen Sie Ihren Blended-Learning-Kurs

Wie erstellt man einen Blended-Learning-Kurs? Wie verwandelt man vorhandenes Unterrichtsmaterial in einen Blended-Learning-Kurs?

Das Projekt zielt darauf ab, ein flexibles Online-Training für Lehrkräfte in der beruflichen Bildung zu schaffen, die bereit sind, Präsenz- und Online-Unterricht zu kombinieren. Blended Learning hat sich nicht zuletzte durch die Corona-Pandemie zu einer weit verbreiteten Lehrmethode entwickelt, insbesondere Schul- und Hochschulbildung. Das Projekt ist eine Antwort auf die Frage, wie man Berufsschullehrer dabei unterstützen kann, vorhandenes Material in Blended Learning umzuwandeln oder einen Blended Learning-Kurs von Grund auf neu zu erstellen.

Ganz konkret bietet das Projekt folgendes:

Einen Überblick über das Konzept des Blended Learning selbst, dessen Zielgruppen und seinen Nutzen

Ein umfassendes Handbuch zur Erstellung eines Blended-Learning-Kurse von A-Z

Einen Blended-Learning-Kurs, in dem alle wichtigen Aspekte des Handbuchs vermittelt werden

Sie möchten mehr erfahren? Dann werfen Sie einen Blick auf unsere Website: https://blendedvet.eu/de/home-3/

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Job-shadowing-reisen aus und nach chemnitz

Gäste aus Belgien und Bulgarien, Reisen nach Portugal und Italien … die Lehrkräfte der Richard-Hartmann-Schule Chemnitz, einem beruflichen Schulzentrum für Technik, nutzten die Möglichkeiten, die ihnen das ENNE-Netzwerk bietet, mit großem Enthusiasmus.

In Chemnitz wurden den belgischen und bulgarischen Kolleg:innen nicht nur Einblicke in das Unterrichtsgeschehen des Berufsschulzentrums gewährt, sondern auch Unternehmen und Praxispartner der Region sowie natürlich Museen und kulturelle Sehenswürdigkeiten besucht. Hier wie auch bei den Besuchen der Lehrkräfte in Italien und Portugal war es zuallererst der persönliche Austausch und die gegenseitige Inspiration, die diese Erfahrungen für alle Beteiligten und darüber hinaus für ihre Institutionen so wertvoll gemacht haben. Das Credo: Wir leben Europa.

Hier finden Sie einige Impressionen: https://www.rhs-chemnitz.de/2022/05/17/wir-leben-europa/

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Lehren und lernen mit vr in der berufsbildung

Wie lässt sich Virtual Reality in der beruflichen Bildung nutzen? Das Erasmus+ Projekt TeachINVR wird eine Kombination aus Methodik, Leitfaden und „To-do“-Listen entwickeln, die alle notwendigen Informationen über den Einsatz von VR für das Lehren und Lernen als (Berufsschul-)Lehrer:in oder Ausbilder:in enthält.

ENNE Partner Wisamar ist einer der Projektpartner.

Die Motivation

Die Covid-19-Pandemie hat das Bildungswesen aufgrund der mangelnden digitalen Kompetenzen der Lehrkräfte und Ausbilder:innen stark beeinträchtigt. In dieser Krise liegt jedoch auch eine Chance für das Voranbringen der Digitalisierung und neuer Kenntnisse sowie den Aufbau von Kapazitäten für alle Akteure der Berufsbildung, einschließlich Lernende, Anbieter, Lehrkräfte und politische Entscheidungsträger:innen.

virtualrealityproject

Das Problem

Digitale Unterrichtsmethoden und der Einsatz von Tausenden von verfügbaren Tools stellen für Berufsbildner:innen, Lehrer:innen und Ausbilder:innen nach wie vor ein Hindernis dar.

Die Wissenslücken in den Reihen des Beurfsbildungspersonals sind beträchtlich, und diese Lücke wirkt sich auf die gesamte Lerngemeinschaft aus.

Die Lösung

Eine Plattform, auf der Lehrkräfte in der beruflichen Bildung wirksame Instrumente finden und Wissen und bewährte Verfahren mit Gleichgesinnten austauschen können.

Die Ziele von TeachINVR

Darauf zielt das Projekt ab:

  • Modernisierung und Innovation der beruflichen Bildung
  • Erwerb von neuen digitalen Kompetenzen
  • Einsatz von Virtual Reality in der Berufsbildung
  • Schulung der Lehrkräfte in der beruflichen Bildung im Umgang mit VR
  • Zugang zu Tools und Methoden

Die Ergebnisse von TeachINVR

  1. Innovative Lehr/Lernmethodik für VR in der Berufsbildung. Ein Einführungsmaterial in Form einer PDF-Datei, die das notwendige Wissen über die Technologie selbst und die Methodik für die Nutzung durch Lehrkräfte enthält.
  2. Handbuch für die Gestaltung, Umsetzung und Bewertung von VR im Unterricht. Das Handbuch ist die Anwendung der Methodik in einem tatsächlichen Schulungshandbuch, das sich sowohl an Ausbilder:innen als auch an Lehrer:innen richtet.
  3. VR-Erfahrung für Berufsbildner:innen. Die Nutzenden können in einem speziell entwickelten VR-Szenario erleben und ausprobieren, wie die Anwendung im Unterricht funktionieren könnte. Der Inhalt des VR-Kurses wird eine praktische Anwendung der Methodik bzw. des Handbuchs sein.
  4. Ein Leitfaden für Berufsbildner:innen, den sie verwenden können, falls sie keine Zeit haben, die Materialien (Methodik und Handbuch) durchzuarbeiten. Es handelt sich um eine Art Checkliste oder eine To-do-Liste für Pädagogen. Der Leitfaden verweist auf die vorangegangenen Materialien und verweist auf die Kapitel, in denen Pädagogen detailliertere Informationen finden können.

Mehr zu TeachINVR: https://teachinvr.eu/de/home-2

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Em Der Tram-Fahrer in Leipzig

Menschen aus ganz Europa zusammenzubringen und sie durch Spiel, Unterhaltung und Information zu verbinden – das ist das Ziel dieser ungewöhnlichen Meisterschaft, deren Gastgeber in diesem Jahr die Verkehrsbetriebe Leipzig (LVB) sind. Darüber hinaus will die TRAM-EM den öffentlichen Nahverkehr als moderne und interessante Dienstleistung präsentieren.

Die Europameisterschaft unterstützt den Erfahrungsaustausch zwischen Fahrern und Managern und hat einen Werbeeffekt – regional und europaweit. Die TRAM-EM fördert den kulturellen Austausch in Europa und den friedlichen Wettbewerb für einen zukunftsorientierten öffentlichen Personennahverkehr.

Wie funktioniert es?

Jeder ÖPNV-Aufgabenträger aus Europa kann an den Meisterschaften teilnehmen und ein Team anmelden. Ein Team besteht aus einem Fahrer, einer Fahrerin und einem Teamcoach.

De TRAM-EM findet am 21. Mai 2022 in Leipzig statt. Dann feiert Leipzig nicht nur 150 Jahre Straßenbahn in der Messestadt, sondern auch ein Fest der Vielfalt, offen für alle. „Wir freuen uns auch, dass wir 50 Jahre Berufsausbildung bei den LVB feiern“, so Katrin Lukas, Geschäftsführerin Personal und Fahrservice sowie Arbeitsdirektorin der Leipziger Verkehrsbetriebe. Diese Berufsausbildung findet beim ENNE-Netzwerkpartner Leipziger Ausbildungsbetriebe (LAB) statt.

Mehr zu TRAM-EM: https://tramem.eu/?page

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#ITKAM4EUROPE: „digit“ projekt Start des Tester – Rekruitments für Toolkit#1

Seit dem 1. Januar 2022 ist ITKAM – Italienische Handelskammer für Deutschland e.V. Koordinator des Projekts DIGIT (DIGItal Transformation of Internationalization process), das durch die deutsche Nationale Erasmus+ Agentur NABIBB  finanziert wird.

DIGIT ist als Antwort auf die COVID -19 pandemische Lage entstanden, die insbesondere von KMUs im Agrar-Sektor eine rasche Verstärkung der digitalen Kompetenzen im Verkaufs- und Marketingprozess verlangt hat. Diese Unternehmen mussten sich innerhalb weniger Wochen an digitalen Marketing-Strategien orientieren sowie neue online- oder hybride Veranstaltungen entwickeln und durchführen.

DIGIT zielt auf die Entwicklung von drei OERs Trainingsmaterialien (Open Electronic Resources) für Internationalisierungsexperten (e.g. Mitarbeiter von IHKs und Auslandshandelskammern) und für Internationalisierungstrainer (e.g. Lehrer bei Berufsschulen für den Außenhandel bzw. Ausbilder bei IHKs) ab.

DAS 1. TRAININGSMATERIAL: TOOLKIT#1

Das erste der drei OERs Trainingsmaterialien ist das Toolkit #1. Dieses Toolkit wird ein Leitfaden für Experten und Lehrende im Internationalisierungsbereich darstellen und u.a. folgende Inhalte thematisieren:

  • Nutzung von Online-Recherche-Tools für Zielmärkte
  • Nutzung von Social Media für Verkaufs- und Internationalisierungskampagnen
  • Nutzung von B2B-Plattformen
  • Datenschutzkonformes Handeln (GDPR)

TESTER – REKRUITMENT FÜR TOOLKIT#1:

ITKAM sucht für das Toolkit#1 nach Testpiloten mit folgenden Profilen:

  • Exportmanager in mittelständischen Unternehmen des Agrarsektors
  • Experten für den internationalen Handel
  • Berufsschullehrer*innen und Ausbilder*innen aus dem Bereich des Außenhandels

Die Internationalisierungsexperten werden das Toolkit#1 bei KMUs implementieren, die sie als Kunde betreuen. Lehrende werden die Inhalte des Toolkits#1 Ihren Lernenden vermitteln. Ausgewählte Testpiloten können im Voraus und kostenlos von allen drei OERs Trainingsmaterialien profitieren.

Das Toolkit#1 ist ein online-Kurs mit einer ca. 10-stündigen Lernzeit. Die Testung wird im September/Oktober 2022 stattfinden. Die verfügbaren Plätze für die Testung vom Toolkit#1 betragen:

  • 35 Ausbilder/-innen sowie Lehrende in der beruflichen Bildung
  • 35 Plätze für Exportmanager/Veranstaltungsplaner und Handelsexperten

Sie können sich als Tester von Toolkit #1 bis zum 30. Juni 2022 unter diesem Link anmelden: https://www.f6s.com/digit-expression-of-interest/apply 

FÜR WEITERE INFORMATIONEN:

Frau Raffaella Saviori (rsaviori@itkam.org; +49 (0) 69 971452 42)

Frau Sonia Barani (sbarani@itkam.org; +49 (0) 341 98972513)

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Inklusion durch Mobilität

In ganz Europa besteht ein Bedarf an innovativen Wegen, um junge Menschen in schwierigen Lebensumständen in die allgemeine und berufliche Bildung zu integrieren.
Auslandspraktika bieten große Chancen für Lernende, da sie sich positiv auf Lernleistung und Motivation auswirken, die Weiterentwicklung der Persönlichkeit unterstützen und die Chancen auf dem Arbeitsmarkt deutlich verbessern.
Das Erasmus+ Projekt InMobVET hat daher die folgenden Ressourcen entwickelt, um die Integration durch Mobilität zu
erleichtern:

  • Ein LEITFADEN FÜR PÄDAGOGEN enthält Informationen über die Rolle von Pädagogen und Eltern, über Motivationsstrategien, interkulturelles Lernen und natürlich internationale Mobilität;
  • EIN TRAININGSMODUL ZUR INTERKULTURALITÄT zielt darauf ab, die Eingliederung junger Menschen in die Schulgemeinschaft zu erleichtern und junge Menschen mit sozialen und akademischen Schwierigkeiten auf das Eintauchen in eine ausländische Gesellschaft während einer Mobilitätsmaßnahme vorzubereiten. Es umfasst Aktivitäten zu den Themen kulturelles Bewusstsein, interkulturelle Kommunikation, Anpassungsfähigkeit, Offenheit, Selbstwirksamkeit und Respekt für andere.

Auf unserer Website (vet.eu-mobility.eu) können Sie beide Ressourcen als offene Bildungsressourcen
finden.

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BIBB-Präsident Esser: „Fachkräftesicherung wird eine der größten Herausforderungen dieses Jahrzehnts“

PHOTO Credits: by Sten Rademaker on Unsplash

Nach den erheblichen Einbußen im vergangenen Jahr im Zuge der Corona-Pandemie und ihrer Bekämpfung hat sich die aktuelle Lage auf dem Ausbildungsmarkt im Jahr 2021 nur leicht entspannt. Mit insgesamt 473.100 neu abgeschlossenen dualen Ausbildungsverträgen wurden 52.000 Verträge weniger abgeschlossen als noch 2019, vor der Corona-Pandemie.

Die Zahl der angebotenen Ausbildungsstellen lag 2021 bei 536.200, mehr als 40.000 weniger als 2019, vor der Corona-Pandemie (578.200).

Die Zahl der jungen Menschen, die eine duale Berufsausbildung nachfragten, ging im Vergleich zum Vorjahr nochmals um 4.800 (-0,9 %) auf 540.900 zurück. Die Ausbildungs­platznachfrage erreichte damit seit 1992 einen neuen Tiefstand, als die Daten für das wiedervereinigte Deutschland erstmals vorlagen.

Die Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen stieg dagegen weiter an und erreicht ein neues Rekordniveau. 63.200 Ausbildungsstellen blieben 2021 unbesetzt. Schon in den Jahren zuvor war die Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen stetig gestiegen (2019:  53.100, 2020:  59.900).

Nach Auffassung von BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser hatte die Corona-Pandemie den Ausbildungsmarkt auch 2021 fest im Griff. Die duale Ausbildung ist nach wie vor ein zentraler Bestandteil zur Qualifizierung der Fachkräfte von morgen. Dennoch ist die Verunsicherung durch die anhaltende Pandemie bei Betrieben wie auch bei den Jugendlichen spürbar. Ein zunehmendes Problem sei auch die stetig nachlassende Nachfrage an Ausbildungsplätzen durch die Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Denn da, „wo heute die Auszubildenden fehlen, fehlen morgen die Fachkräfte“ so Esser. Deshalb werde die Sicherung des Fachkräftebedarfs zu einer der größten Herausforderun­gen des aktuellen Jahrzehnts. Um diese Herausforderung zu meistern, bedarf es einer attraktiven und starken dualen Berufsbildung.

 

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Ein Rückblick auf den Blended Course aus dem deutschen ENNE-Netzwerk

Das Projektjahr neigt sich dem Ende entgegen – ein guter Zeitpunkt, um zurückzublicken und die Teilnehmenden am Blended Course zu fragen, was er ihnen gebracht hat und was sie davon mitnehmen … in ihre Arbeit, in ihre Einrichtungen und ins neue Jahr.

Wir stellten den deutschen Netzwerkpartnern einige Fragen zu ihren Erlebnissen, Erfahrungen und Erkenntnissen. Lesen Sie hier eine Auswahl der Antworten:

Was hat der Kurs Ihnen gebracht?

  • Ich konnte viel mitnehmen, denn das Thema Antragsstellung ist immer umfangreich und sehr zeitintensiv, besonders wenn man neu dabei ist.
  • Es war sehr spannend mehr über die Möglichkeiten internationaler Projekte zu erfahren und zu vertiefen.  
  • Ich fand die Teilnahme an dem Kurs sehr interessant, denn zum einen half es mir neue Partnerschaften zu knüpfen und zum anderen konnte ich über KA2 Projekte und die gesamte Antragsstellung mehr lernen.

Was haben Sie an konkreten Anregungen für Ihre Arbeit und Ihre Institution mitgenommen?

  • Ich habe sehr von dem Austausch profitiert.
  • Wir können uns gut vorstellen, im Bereich der Hotellerie und Gastronomie künftig verschiedene Projekte im Austausch durchzuführen.
  • Mit einigen der digitalen Tools und Plattformen hatte ich vorher noch nie gearbeitet. Das war spannend.

Sie waren beim Workshop  in Foligno, Italien, dabei. In einem Satz: Wie war es?

  • Viele Informationen zu KA2 Projekten und neue Kontakte.
  • Sehr konstruktiv und konzentriert – nicht nur vormittags im Kurs, sondern auch nachmittags hat es uns nie ganz losgelassen.
  • Aus Italien habe ich viele persönliche Eindrücke, wie zum Beispiel der Besuch der Agroschule, mitgenommen. Touristisch fand ich den Besuch von Assisi besonders beeindruckend.

Was hat Sie während des Kurses besonders beeindruckt?

  • Die Hingabe des Teams. Man bekam jederzeit und immer eine fundierte und vor allem super freundliche Antwort.
  • Ich war total beeindruckt, wie schnell und unkompliziert wir mit den portugiesischen Partnern ins Gespräch und in die gemeinsame Arbeit bereits nach wenigen Stunden eingestiegen sind und der Antrag am Ende der Workshop-Woche in Italien im Wesentlichen stand.

Herzlichen Dank den Netzwerkpartnern für Ihr Engagement und Ihr Feedback!

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Kompetenzentwicklung im ÖPNV durch Virtual Reality

Als erstes Ergebnis im Erasmus+ Projekt Competence+,, geführt vom deutschen ENNE-Netzwerkpartner LAB, liegt ein konzeptioneller Rahmenplan vor. Er legt den Grundstein für die Erarbeitung von Lernmodulen und VR-Umgebungen, mit denen Kompetenzen jenseits der reinen beruflichen Fähigkeiten im ÖPNV entwickelt werden sollen. Dafür haben sich die Partner zunächst auf Definitionen der Schlüsselkonzepte geeinigt und sich daraufhin auf Lernergebnisse für die vier Module verständigt, die zielführend für die Themenbereiche Umweltbewusstsein, Konfliktbewusstsein, Stressmanagement und Zivilcourage sind. Daraus werden im weiteren Verlauf des Projektes die konkreten Workshop- und E-Learning- Inhalte entwickelt. Der Rahmenplan wird für Interessierte auf Englisch über die Projektwebseite zur Verfügung gestellt.

Der Hintergrund

Europäische Städte sind auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen und auf die Menschen, die diese Systeme jeden Tag am Laufen halten. Dieser Sektor wird mit zunehmender Stadtbevölkerung und steigenden Nachhaltigkeitsanforderungen immer weiter wachsen.

Mit diesem Wachstum entstehen immer neue Herausforderungen für die Beschäftigten im öffentlichen Nahverkehr, und genau hier kommt „COMPETENCE+: A Blended Learning Programme for Competence Development Beyond Pure Professional Skills“ ins Spiel!

Das Ziel des Projektes ist, eine Weiterbildungsplattform zu schaffen, die sowohl Auszubildende als auch Angestellte im ÖPNV nutzen können, um sich in den Bereichen Umweltbewusstsein, Konfliktbewusstsein, Stressmanagement und Zivilcourage fortzubilden. Dafür wird ein Kurskonzept erstellt, das sowohl eLearning als auch Präsenzschulung umfasst. Das besondere an Competence+ ist, dass Virtual Reality-Szenarien geschaffen werden, die den Lernenden ermöglichen, ihre erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten direkt anzuwenden und zu überprüfen. Das Projekt umfasst zudem ein Anwendungshandbuch für Lehrende, die Competence+ selbst anwenden oder adaptieren möchten.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit im Konsortium

Zusammen mit den Verkehrsbetrieben Reus Mobilitat (Spanien) und Straeto (Island) bringen die Koordinatoren Leipziger Aus- und Weiterbildungsbetriebe (Deutschland) die direkte Perspektive des ÖPNV in das Projekt ein, während Wisamar (Deutschland), DomSpain (Spanien) und StandoutEducation (Zypern) ihre Expertise im Bereich der Berufsbildungsprojekte beisteuern. Abgerundet wird die interdisziplinäre Zusammenarbeit durch Virsabi (Dänemark), die ihre ganze Erfahrung als Virtual und Augmented Reality-Expert*innen in das Projekt mit einbringen.

Ziele und Ergebnisse

Langfristige Ziele von COMPETENCE+ sind:

  • das Wissen und die Fähigkeiten von Auszubildenden und Mitarbeiter*innen verbessern
  • Beschäftigungsmöglichkeiten verbessern
  • das Bewusstsein in der Öffentlichkeit für die Belange und Bedürfnisse der Mitarbeiter*innen im öffentlichen Nahverkehr erhöhen.
  • die Bindungen in der Gemeinschaft stärken und die Sicherheit in der Gemeinschaft durch Training in Zivilcourage erhöhen.
  • die europäische Zusammenarbeit fördern

Das Projekt läuft seit November 2020 bis April 2023. Aktuelles zum Projekt gibt es auf Facebook @CompetencePlusEU und auf der Projekt-Webseite www.competenceplusproject.eu!

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Exploring Leipzig – Make it Your Way

A little while ago, we already introduced you to Leipzig as the city of trade and classical music, home of the international book fair, a major economic hub of the region, and simply a great place to live, work, and travel: The wide range of sports events, cultural activities, varieties of accommodation and restaurants as well as innovative start-ups, tradition-steeped companies and industry offer a great multitude of internship possibilities for students and apprentices. In that article you can also find a bunch of useful tips for when you first visit Leipzig and what the main attractions are. And while all those sights are truly a must-see when you come to Leipzig, there are a number of areas worth exploring that are not normally found on your regular tourist itineraries. Are you ready to get off the beaten path? As part of the Erasmus+ project ProWomen, women from Leipzig have developed travel routes that give you an all new perspective on this beautiful city! You can find the entire routes as a google map here.

Did you know, for example that Leipzig has extensive waterways that would make it (almost) possible to canoe all the way to Hamburg?! Even if that is not you ambition, the rivers and canals in the city make for great views and nature observation, especially in the summer! Depending on which way you swing your paddle, you will see the historic industrial style buildings from the 19th century that Leipzig is famous for or be surrounded by the unique nature of the flood-plain forest. If you are lucky, you might even be able to see kingfishers! Leipzig’s waterways give you lots of possibilities to paddle and row, for beginners and pros alike. Your exact route will depend on where you rent your boat and how fit you are, but certainly you can stop and visit one of the many lovely cafés and Biergardens along the way to get some rest. Note that especially on days with nice weather it might be a good idea to call ahead at the boat rentals and check if boats are available. You can also check if guided tours are offered for additional information.

Did you know that many famous women have left their trace around Leipzig? You can follow the footsteps and achievements of composer Clara Schumann, poet Lene Voigt, and politicians Louise Otto-Peters and Clara Zetkin through another route of the ProWomen project. This route circles the city center counter-clockwise, so all spots are also close to other interesting sights and will take you to the most famous parts of the city. You can walk large parts of the way or ride your bike (especially in the parks). Most of the route is wheelchair friendly and easily reached by public transportation. This route is perfect if you want to spend about half a day exploring and do not want to venture too far from the city center. Except for the Schumann-Haus, you are also independent of opening hours.

This tour will take you to some of the best known urban green spaces of Leipzig: The city dedicated an award-winning park to Lene Voigt in the neighborhood of Reudnitz which in recent years has become very popular especially with young people. Leipzig’s biggest and most famous park is named after Clara Zetkin. Here you find the historic race track, a concert stage, as well as the Sachsenbrücke (Saxony Bridge) which is one of the most popular places to hang out in the city. And finally, the memorial of Louise Otto Peters is located in the Rosental park. Not only is it the location of the Gewandhaus orchestra’s annual free open air concert but from here you can observe the giraffes and zebras from the neighboring zoo! 

And when you have explored every nook and cranny of the city center, venture North for a little bit of nature and Old-world grandeur around the castle in Lützschena! The route combines cultural, historic, and natural heritage. It is located in the north-west of Leipzig and can be done either by foot or by bike. Not many tourists venture north of the city center, and most people know the area mainly for the airport and the hubs of DHL, Porsche, and Amazon. However, as this route shows, there is much to explore!

For the best way to explore, rent a bike and ride from the city center along the Luppe dam to the first stop! Once you enter the park at the University’s sport campus, you can ride undisturbed by car traffic. Your first stop will be lake Auensee, which It came into being through the mining of gravel for the main station. A short bike ride from the lake you will find the castle of Lützschena and its adjacent park. Today’s castle was built in 1864, however, the first documented mention of a manor in this place dates back to the 13th century. Today, the castle is in private ownership, yet the park is open to the public and visitors can explore the beautiful landscape.

From the park, you have direct access to the Leipzig floodplain forest, which is a registered landscape conservation area that serves an important function of flood control for the cities of Leipzig and Schkeuditz. On your route, you will follow the Neue Luppe, an artificial canal of 13km which belongs to the local river system. The Luppeaue has been a nature reserve since 1993. If you want to know more about this unique eco-system, visit the Auwaldstation: This information center gives you great insight and there is no entrance fee either!

Detailed routes from all partner countries will be published by the ProWomen project around September 2021. Check the Facebook account or the website for news!